Herzlich willkommen!

Auf dieser Website finden Sie Informationen und aktuelle Nachrichten zum INSIKA-Verfahren.

Der am 13.7.2016 vom Bundeskabinett beschlossene Entwurf eines Gesetzes zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen  fordert einen technischen Manipulationsschutz für Registrierkassen und andere elektronische Aufzeichnungssysteme. Das INSIKA-Verfahren wurde auf Basis eines Konzepts der deutschen Finanzbehörden für diesen Zweck entwickelt. Das Bundesministerium für Finanzen hält das INSIKA-Verfahren in unveränderter Form allerdings nicht mehr für geeignet – eine Analyse dazu wird der ADM e.V. in Kürze veröffentlichen.

Falls Sie INSIKA als Endanwender nutzen möchten, lesen Sie bitte unbedingt die entsprechenden FAQs.

Für einen schnellen Überblick lesen Sie am besten die zweiseitige Kurzinformation. Etwas ausführlicher ist der vierseitige Flyer. Über den Stand des Projekts wird im Statusreport vom November 2015 berichtet.

Kurzinformation  Flyer  Whitepaper:Fiskalsysteme 


Für eine weitergehende Beschäftigung mit INSIKA steht Demo-Software zur Verfügung und es können Testkarten bestellt werden.

Für ein tieferes Verständnis der theoretischen Grundlagen ist die Lektüre der folgenden Dokumente sinnvoll: Das Whitepaper: Fiskalsysteme - Anforderungen und Lösungen befasst sich mit den elementaren Grundlagen manipulationssicherer Kassensysteme, Taxameter und ähnlicher Geräte. Der Teilaspekt der Sicherheit in Verbindung mit den gesetzlichen Anforderungen wird in Wie werden Registrierkassen und Taxameter sicher? beleuchtet. Ein weiteres Dokument befasst sich mit der Forderung nach Technologieoffenheit. Eine dreiteilige Artikelserie der Fachzeitschrift BBK befasst sich mit den steuerrechtlichen und historischen Aspekten (mit freundlicher Genehmigung des NWB-Verlags Online abrufbar: Teil 1, Teil 2, Teil 3

Wenn Sie INSIKA implementieren möchten, können Sie die technischen Spezifikationen anfordern (automatischer Versand nach Registrierung). Weiteres Hintergrundmaterial finden Sie im PTB-Bericht Informationstechnik IT-18.

 

INSIKA in Kürze

Die Steuergesetze der meisten Staaten fordern, dass digitale Aufzeichnungen von Geschäftsvorfällen vollständig und unveränderbar sein müssen. Die Unternehmen müssen diesen Nachweis selbst führen.

Mit INSIKA steht ein technologieoffenes Lösungskonzept bereit, mit dem dies sehr einfach prüfbar und rechtssicher nachweisbar ist. INSIKA (INtegrierte SIcherheitslösung für messwertverarbeitende KAssensysteme) wurde auf der Grundlage eines Konzepts der deutschen Finanzbehörden von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) von 2008 bis 2012 in einem Gemeinschaftsprojekt mit der Industrie entwickelt und erprobt. Das Verfahren kann ohne Patente, Lizenzkosten oder Ähnliches genutzt werden.

INSIKA kann sehr einfach in Registrierkassen, Taxameter und ähnliche Systeme integriert werden, behindert deren Weiterentwicklung nicht und ist damit ausgesprochen innovationsfreundlich. Besonders wichtig dabei ist, dass es für Systeme, die INSIKA einsetzen keine Bauartanforderungen gibt und damit auch keine langwierigen und teuren Zertifizierungsverfahren. Sinnvoll einsetzbar ist INSIKA aber nur, wenn hierzu eine gesetzliche Grundlage geschaffen wird.