Herzlich willkommen!

Auf dieser Website finden Sie Informationen und aktuelle Nachrichten zum INSIKA-Verfahren.

Das Ende 2016 in Kraft getretene Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen  fordert ab dem 1.1.2020 einen technischen Manipulationsschutz für Registrierkassen und andere elektronische Aufzeichnungssysteme. Für diesen Zweck wurde auf Basis eines Konzepts der deutschen Finanzbehörden bereits in den Jahren 2008 bis 2012 unter der Leitung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt das INSIKA-Verfahren entwickelt und erfolgreich erprobt. INSIKA erfüllt die im Gesetz umrissenen Anforderungen.

Das Gesetz enthält jedoch keine konkreten technischen Vorgaben, sondern verweist auf die Kassensicherungsverordnung (KassenSichV). Auch die Verordnung enthält keine technischen Anforderungen. Diese finden sich in bisher noch unvollständigen technischen Richtlinien des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Die Richtlinien sind in weiten Teilen sehr abstrakt gehalten. Einige konkret formulierte Anforderungen lassen es jedoch fraglich erscheinen, ob auf dem INSIKA-Verfahren basierende Sicherheitsmodule ohne Veränderungen die erforderliche Zertifizierung erhalten können (siehe dazu auch Whitepaper Zeitinformationen). Klare Aussagen der verantwortlichen Behörden gibt es bisher nicht.

In Taxametern werden auf dem INSIKA-Verfahren basierende Sicherheitsmodule bereits seit 2012 erfolgreich eingesetzt und behördlich anerkannt.

Falls Sie sich als Endanwender für INSIKA interessieren, lesen Sie bitte unbedingt die entsprechenden FAQs.

Für einen schnellen Überblick lesen Sie am besten die zweiseitige Kurzinformation. Etwas ausführlicher ist der vierseitige Flyer. Über den Stand des Projekts wird im Statusreport vom November 2015 berichtet. In der öffentlichen Diskussion gibt es eine Reihe von Irrtümern, die im Dokument 14 Irrtümer über INSIKA behandelt werden.

Kurzinformation  Flyer  Whitepaper:Fiskalsysteme 


Für eine weitergehende Beschäftigung mit INSIKA steht Demo-Software zur Verfügung und es können Testkarten bestellt werden.

Für ein tieferes Verständnis der theoretischen Grundlagen ist die Lektüre der folgenden Dokumente sinnvoll: Das Whitepaper: Fiskalsysteme - Anforderungen und Lösungen befasst sich mit den elementaren Grundlagen manipulationssicherer Kassensysteme, Taxameter und ähnlicher Geräte. Der Teilaspekt der Sicherheit in Verbindung mit den gesetzlichen Anforderungen wird in Wie werden Registrierkassen und Taxameter sicher? beleuchtet. Ein weiteres Dokument befasst sich mit der Forderung nach Technologieoffenheit. Eine dreiteilige Artikelserie der Fachzeitschrift BBK befasst sich mit den steuerrechtlichen und historischen Aspekten (mit freundlicher Genehmigung des NWB-Verlags Online abrufbar: Teil 1, Teil 2, Teil 3). Die internationale Situation wird anhand mehrerer Beispiele aus Europa in Sichere Registrierkassen – internationale Fallbeispiele dargestellt.

Wenn Sie INSIKA implementieren möchten, können Sie die technischen Spezifikationen downloaden. Weiteres Hintergrundmaterial finden Sie im PTB-Bericht Informationstechnik IT-18.

 

INSIKA in Kürze

Die Steuergesetze der meisten Staaten fordern, dass digitale Aufzeichnungen von Geschäftsvorfällen vollständig und unveränderbar sein müssen. Die Unternehmen müssen diesen Nachweis selbst führen.

Mit INSIKA steht ein technologieoffenes Lösungskonzept bereit, mit dem dies sehr einfach prüfbar und rechtssicher nachweisbar ist. INSIKA (INtegrierte SIcherheitslösung für messwertverarbeitende KAssensysteme) wurde auf der Grundlage eines Konzepts der deutschen Finanzbehörden von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) von 2008 bis 2012 in einem Gemeinschaftsprojekt mit der Industrie entwickelt und erprobt. Das Verfahren kann ohne Patente, Lizenzkosten oder Ähnliches genutzt werden.

INSIKA kann sehr einfach in Registrierkassen, Taxameter und ähnliche Systeme integriert werden, behindert deren Weiterentwicklung nicht und ist damit ausgesprochen innovationsfreundlich. Besonders wichtig dabei ist, dass es für Systeme, die INSIKA einsetzen keine Bauartanforderungen gibt und damit auch keine langwierigen und teuren Zertifizierungsverfahren. Sinnvoll einsetzbar ist INSIKA aber nur, wenn hierzu eine gesetzliche Grundlage geschaffen wird.